Parodontologie

Parodontologie

Parodontologie - Karlsruhe

Zahnfleischerkrankungen gefährden, neben der Karies, den Erhalt der natürlichen Zähne, da der Zahnhalteapparat durch die Entzündung geschwächt wird und sich der den Zahn umgebende Knochen durch den Entzündungsreiz abbaut. Dies kann über Zeit zum Zahnausfall führen kann.

Die Zahnfleischentzündung, in der Fachsprache Parodontitis genannt, verläuft typischerweise mit schleichendem und schmerzfreiem Verlauf, hat aber auch sehr unangenehme Begleiterscheinungenwie Mundgeruch, gerötetes, blutendes und in vielen Fällen auch schmerzendes Zahnfleisch. Außerdem kann Parodontitis zu unschönen Belägen auf den Zähnen führen.

Die Behandlung der Parodontitis erfordert ein systematisches, mehrstufiges Vorgehen. Dabei unterscheidet man vier Behandlungsphasen:

  • Am Anfang steht eine ausführliche Befundaufnahme, in der unter anderem die Tiefen der Zahnfleischtaschen gemessen werden.
  • Dann folgt im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung die Beseitigung der die Entzündung verursachenden Zahnbeläge und des Zahnsteins.
  • Im dritten Schritt erfolgt die Reinigung der Zahnfleischtaschen und der Zahnwurzeloberflächen, um eine Neubesiedelung mit Bakterien zu vermeiden. Dabei kann es, bei bereits erfolgtem Abbau des Kieferknochens, sinnvoll sein, durch chirurgische Maßnahmen die Zugänglichkeit der Zahnwurzeloberflächen zu verbessern. Bei tiefen Knochentaschen können Knochenaufbau-Maßnahmen zum Einsatz kommen
  • Die vierte Phase („Erhaltung“) hat das Ziel, das Ergebnis der Behandlung langfristig zu sichern. Dies erfolgt durch regelmäßige professionelle Zahnreinigung (empfohlen: 2 Mal pro Jahr).